Von Mittwoch bis Freitag waren wir in Kroatien. Wir sind früh morgens mit dem Bus von Graz losgefahren. In Slowenien sind wir von der Autobahn runter und durchs Hinterland nach Kroatien weiter. Auf dem Weg zum Meer haben wir uns noch 3 kleinere Orte im hügeligen Hinterland angeschaut.
Der erste Halt war in OPRTALJ (italienisch Portole), einem doch sehr kleinen Bergörtchen. Hier hatten wir eine halbe Stunde Aufenthalt. Die Zeit mussten wir dazu nutzen um Gebäudestrukturen und Typologien zu erfassen. Also sind ca. 40 Studenten 30 min. wie eine Horde Japaner mit Fotoapparaten durchs Dorf gezogen. Danach ging es gleich weiter nach ZAVRSJE (italienisch Piemonte). Hier hatten wir auch wieder einen sehr kurzen Aufenthalt, was aber nicht schlimm war, da der Ort sowieso verlassen ist. Es sind nur noch ganz wenige Häuser bewohnt, größtenteils stehen hier nur verlassene Ruinen. Hier holt sich die Natur zurück, was der Mensch ihr geklaut hat. Nächster Halt: GROZNJAN (italienisch Grisignana). Endlich mal ein etwas längerer Aufenthalt (1,5 Stunden). Wir sollten Skizzen anfertigen, Fotos machen usw. von Plätzen in der Stadt. Da von uns niemand sein Skizzenbuch aus dem Bus mitgenommen hatte, war die Aufgabe sehr schnell erledigt. Nach einem kurzen Stadtrundgang hab ich mir die ersten Kuna am Geldautomaten gezogen und bin mit Bartek (polnischer Erasmus Kollege) erstmal Essen gegangen. Es gab istrische Minestrone, ein Gutes warmes Süppchen. Nach dem Aufenthalt in Groznjan sind wir endlich nach Novigrad gefahren. Bei der Ankunft war es zwar schon etwas dämmerig, aber unsere Betreuerin wollte unbedingt, dass wir noch einen ersten Eindruck vom Baugebiet kriegen. Also sind wir noch etwas durch die Stadt gelaufen und danach zum Hotel spaziert. Zimmer gekriegt, mit Blick aufs Nachbarhaus, schnell frisch gemacht und dann ab zum Buffet. Das Hotelessen war leider nicht so der Brüller, aber es hat den Zweck der Sättigung erfüllt. Bier, Wein und sonstige Getränke gab es Umsonst, was am zweiten Abend zu einem lustigen Trinkspiel geführt hat, das nicht jeder der Österreicher Vertragen hat. Marlen (Deutsche Erasmus Studentin) hat uns dabei würdig vertreten. Ich hab leider nicht mitgespielt, da ich von dme ganzen Spiel erst kurz vor Schluss was mitgekriegt hab. Nach dem Essen sind wir Abends dann immer noch "auf n Bier zum EDI", das war die nächste Bar in Hotel nähe. Die Bedienung hat zwar immer etwas pissig geschaut, hat aber wahrscheinlich den größten Umsatz im Oktober verbucht, da sie doch jede Menge Pivo verkaufen konnte. Sie kann also zufrieden sein mit unserem Besuch. Zu Novigrad selber gibt es nicht viel zu sagen. Es ist halt ein kleines Städtchen auf einer Halbinsel, im Sommer gut Überlaufen, aber außerhalb der Urlaubssaison sehr verschlafen. Wie ganz Istrien hat auch Novigrad einen sehr italienischen Flair und ziemlich schöne, aber felsige Strände. Es war doch recht schön und ist eine zweite Reise wert.
Freitag sind wir ca. um 20.30 in Graz angekommen, noch schnell was Essen gegangen und am Samstag um 8.15 nach Heidelberg gestartet, wo wir zum 80. Geburtstag von Lisas Oma eingeladen waren. Nachdem wir mal wieder unsere Füße auf deutschen Boden gesetzt haben und am Frankfurter Flughafen auch gleich ein paar Fetzen Schwäbisch abgekriegt haben sind wir mit dem ICE nach Mannheim weiter gefahren. Lisas Onkel hat uns abgeholt und schließlich am Samstag Abend prächtig mit Steaks, Spätzle und Salat empfangen. Es war herrlisch. Gestern, am Sonntag hat Lisas Oma mit Familie und Freunden dann ihren 80. Geburtstag gefeiert und es konnte wieder gut und üppig gegessen werden. Nachdem kulinarischen Wochenende in heimischen Regionen, sind wir jetzt wieder im benachtbarten Sympathienträgerland.









Der erste Halt war in OPRTALJ (italienisch Portole), einem doch sehr kleinen Bergörtchen. Hier hatten wir eine halbe Stunde Aufenthalt. Die Zeit mussten wir dazu nutzen um Gebäudestrukturen und Typologien zu erfassen. Also sind ca. 40 Studenten 30 min. wie eine Horde Japaner mit Fotoapparaten durchs Dorf gezogen. Danach ging es gleich weiter nach ZAVRSJE (italienisch Piemonte). Hier hatten wir auch wieder einen sehr kurzen Aufenthalt, was aber nicht schlimm war, da der Ort sowieso verlassen ist. Es sind nur noch ganz wenige Häuser bewohnt, größtenteils stehen hier nur verlassene Ruinen. Hier holt sich die Natur zurück, was der Mensch ihr geklaut hat. Nächster Halt: GROZNJAN (italienisch Grisignana). Endlich mal ein etwas längerer Aufenthalt (1,5 Stunden). Wir sollten Skizzen anfertigen, Fotos machen usw. von Plätzen in der Stadt. Da von uns niemand sein Skizzenbuch aus dem Bus mitgenommen hatte, war die Aufgabe sehr schnell erledigt. Nach einem kurzen Stadtrundgang hab ich mir die ersten Kuna am Geldautomaten gezogen und bin mit Bartek (polnischer Erasmus Kollege) erstmal Essen gegangen. Es gab istrische Minestrone, ein Gutes warmes Süppchen. Nach dem Aufenthalt in Groznjan sind wir endlich nach Novigrad gefahren. Bei der Ankunft war es zwar schon etwas dämmerig, aber unsere Betreuerin wollte unbedingt, dass wir noch einen ersten Eindruck vom Baugebiet kriegen. Also sind wir noch etwas durch die Stadt gelaufen und danach zum Hotel spaziert. Zimmer gekriegt, mit Blick aufs Nachbarhaus, schnell frisch gemacht und dann ab zum Buffet. Das Hotelessen war leider nicht so der Brüller, aber es hat den Zweck der Sättigung erfüllt. Bier, Wein und sonstige Getränke gab es Umsonst, was am zweiten Abend zu einem lustigen Trinkspiel geführt hat, das nicht jeder der Österreicher Vertragen hat. Marlen (Deutsche Erasmus Studentin) hat uns dabei würdig vertreten. Ich hab leider nicht mitgespielt, da ich von dme ganzen Spiel erst kurz vor Schluss was mitgekriegt hab. Nach dem Essen sind wir Abends dann immer noch "auf n Bier zum EDI", das war die nächste Bar in Hotel nähe. Die Bedienung hat zwar immer etwas pissig geschaut, hat aber wahrscheinlich den größten Umsatz im Oktober verbucht, da sie doch jede Menge Pivo verkaufen konnte. Sie kann also zufrieden sein mit unserem Besuch. Zu Novigrad selber gibt es nicht viel zu sagen. Es ist halt ein kleines Städtchen auf einer Halbinsel, im Sommer gut Überlaufen, aber außerhalb der Urlaubssaison sehr verschlafen. Wie ganz Istrien hat auch Novigrad einen sehr italienischen Flair und ziemlich schöne, aber felsige Strände. Es war doch recht schön und ist eine zweite Reise wert.
Freitag sind wir ca. um 20.30 in Graz angekommen, noch schnell was Essen gegangen und am Samstag um 8.15 nach Heidelberg gestartet, wo wir zum 80. Geburtstag von Lisas Oma eingeladen waren. Nachdem wir mal wieder unsere Füße auf deutschen Boden gesetzt haben und am Frankfurter Flughafen auch gleich ein paar Fetzen Schwäbisch abgekriegt haben sind wir mit dem ICE nach Mannheim weiter gefahren. Lisas Onkel hat uns abgeholt und schließlich am Samstag Abend prächtig mit Steaks, Spätzle und Salat empfangen. Es war herrlisch. Gestern, am Sonntag hat Lisas Oma mit Familie und Freunden dann ihren 80. Geburtstag gefeiert und es konnte wieder gut und üppig gegessen werden. Nachdem kulinarischen Wochenende in heimischen Regionen, sind wir jetzt wieder im benachtbarten Sympathienträgerland.
OPRTALJ (italienisch Portole)
ZAVRSJE (italienisch Piemonte)










GROZNJAN (italienisch Grisignana)
Man nehme ein Pool, schütte ihn mit Sand auf und.... Voila eine Tennisplatz.








Novigrad
























GROZNJAN (italienisch Grisignana)

Novigrad




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